17.05.2013 Andris Nelsons musikalischer Leiter in Boston Nun ist die Nachfolge von James Levine in Boston geregelt: Der 33-jährige Andris Nelsons ist mit Beginn der Saison 2014/15 zum musikalischen Leiter des Boston Symphony Orchestra ernannt worden.weiter...
17.05.2013 AdK kritisiert «Tannhäuser»-Absetzung Die Akademie der Künste Berlin (AdK) kritisiert in einem offenen Brief das Aus des Düsseldorfer «Tannhäuser». Weder ästethetische noch inhaltliche Gründe rechtfertigten eine Absetzung nach nur einer Vorstellung. weiter...
17.05.2013 Mohn Kultur- und Musikstiftung sucht Projekte Die deutschlandweite Initiative «Integration durch Musik» fördert zum sechsten Mal vorbildliche Projektideen, die über die Musik das Miteinander von Kindern und Jugendlichen verschiedener kultureller Herkunft stärken.weiter...
Kritiken
07.05.2013 Jean-Luc Darbellay: a portrait
Als Komponist, Dirigent, Klarinettist, Organisator hat sich der Schweizer Jean-Luc Darbellay den Rang als markanter Musiker und vielseitiger Anreger, als Gründer von Ensembles, Festivals und Musikinstitutionen gesichert.
Aussergewöhnlich, dass er nicht nur ein Œuvre von rund 250 Werken aller Gattungen vom Solostück bis zur Chorsinfonik und Kammeroper schuf, sondern während über drei Jahrzehnten in zwei anspruchsvollen Bereichen wirkte: der Tonkunst und der Heilkunst. In der ars musica wie in der ars medicina sei Intuition wichtig, sagt Darbellay.
1946 als Sohn eines musikliebenden Arztes aus dem Kanton Wallis in Bern geboren, wuchs er durch zwei Ausbildungsgänge einerseits in den Beruf seines Vaters, dessen Berner Praxis er 1980 übernahm, andrerseits in das Feld der Musik: Jean-Luc Darbellay studierte Klarinette, Dirigieren, Komposition (bei Edison Denissow, Cristóbal Halffter und Dimitri Terzakis), arbeitete mit Heinz Holliger und Klaus...
Die Luzerner Popmusikerin Heidi Happy spielt mit den Chiffren von Popmusik und Klassik. (Bild: Still aus dem Heidi-Happy-Video «My Love Won't Wait For You»)
Pop-Klassik-Produktionen boomen. Für die einen sind sie künstlerische Verwirklichung, für andere musikalisches Experimentierfeld. Vor allem aber sind sie eins: Spiegelbild unserer Zeit.
Es ist Samstagabend, und der Konzertsaal des Zürcher Kaufleutens ist wie üblich gut besucht: Man steht an der Bar, bestellt Weisswein, oder sitzt bereits am Platz und unterhält sich mit seiner Begleitung – heute ist gestuhlt. Das Licht wird gedämpft, das Stimmengewirr verebbt und auf die Bühne tritt Heidi Happy mit ihrer Band. Und zudem: zehn Streicher des Zürcher Kammerorchesters.