David Philip Hefti in seinem Zürcher Domizil. (Bilder: Codex flores)
Der 1975 geborene David Philip Hefti ist einer der meistgefragten Schweizer Komponisten seiner Generation. Im Codex-flores-Interview gibt er Auskunft über sein künstlerisches Selbstverständnis und die Realitäten des heutigen Musikbetriebs.
Hans Georg Hofmann ist beim Kammerorchester Basel zuständig für künstlerisches Management, Dramaturgie und Medien. (Bilder: Codex flores)
Die privat organisierten Orchester stehen angesichts der Wirtschaftskrise vor speziellen Herausforderungen. Dennoch setzen sie künstlerisch immer mehr eigenständige Akzente. Über das Spannungsfeld von privater Initiative und öffentlicher Hand hat sich Codex flores mit Hans Geor...weiter
Felix Tissi arbeitete an den Solothurner Filmtagen 2009 im Rahmen eines Workshops des Forums Filmmusik mit Absolventen des Studienschwerpunktes Komposition für Film, Theater und Medien der Zürcher Hochschule der Künste. (Alle Bilder: Codex flores)
An einem Workshop des Forums Filmmusik hat der Regisseur Felix Tissi mit Studierenden Ausschnitte aus seinen früheren ...weiter
Matthias Gawriloff lenkt neu die Geschicke des Berner Symphonieorchesters. (Alle Bilder: Codex flores)
Der Klarinettist, gelernte Orchestermusiker, Intendant und Konzertmanager Matthias Gawriloff ist in Bern neu Direktor des Symphonieorchesters. Codex flores hat sich mit ihm über seine Pläne für das Ensemble unterhalten - und darüber, was zeitgemässes Ku...weiter
Die Zürcher CVP-Nationalrätin Kathy Riklin ist eine der profiliertesten bürgerlichen Kritikerinnen des zur Zeit vorliegenden Entwurfs zu einem Kulturförderungsgesetz des Bundes. (alle Bilder: Codex flores)
Die Zürcher Nationalrätin Kathy Riklin wünschte sich in der Weichenstellung zur künftigen Kulturpolitik des Bundes etwas mehr Mut und Profil. Statt Farbe zu ...weiter
In der Kulturförderung müssen Gesuchsteller heute harte Transparenz- und Wirksamkeitsforderungen erfüllen. Wer wie über die Förderung entscheidet, bleibt hingegen undurchsichtig. (Bild: Codex flores)
Wirtschaft, Sozialwesen, Verteidigung und Finanzpolitik sind heute Gegenstand lebhafter bürgernaher Kontroversen. Ausgerechnet in der Kulturdiskussion, der Hochb...weiter
Wir bewerten Wahrnehmungen bereits, bevor wir sie in wohlunterschiedene Objekte eingeteilt haben. Diese enge Verschränkung von Erkennen und Fühlen liefert den Schlüssel zum Ausdrucksvermögen der Musik. (Bild: Codex flores)
Moderne Emotions- und Kognitionstheorien helfen im Zusammenspiel mit den immer feineren Instrumenten der Erkenntnistheorie möglicherweise mit, ...weiter
Damit das Armutsrisiko für Musiker im Alter gesenkt werden kann, müssen griffige Modelle der Vorsorge gefunden werden. (Bild: Codex flores)
In der Diskussion rund um das Kulturfördergesetz des Bundes ist auch die Frage nach der beruflichen Vorsorge für Künstler zum Thema geworden. In einem Bericht nimmt der Bund dazu Stellu...weiter
Moderne Datenträger und ihre freie Nutzung haben das Bewusstsein dafür geschwächt, dass Musiker und Filmemacher ein Recht auf eine angemessene Abgeltung ihrer Arbeit haben. (Bild: Codex flores)
Das Bundesgericht hat Beschwerden gegen Abgaben auf MP3-Playern aufschiebende Wirkung erteilt. Der Entscheid ist symptomatisch für das Ringen um ein angemessenes System zur freien Nutzung künstlerischer Produkte und ihr...weiter
Die Aargauer FDP-Nationalrätin Christine Egerszegi ist Präsidentin der Parlamentarischen Gruppe Musik. (Alle Bilder: Codex flores)
Christine Egerszegi ist nicht nur Vizepräsidentin des Schweizer Nationalrates, sondern in Bern auch Präsidentin der Parlamentarischen Gruppe Musik. Codex flores hat die Aargauer FDP-Vertreterin zur Bedeutung der Musik in der n...weiter
Kunst und Kultur geraten von verschiedenen Seiten immer wieder unter Druck; auch die staatliche Förderung will den Rahmen enger stecken. (Bilder: Codex flores)
Dass das aktuelle Kunstschaffen aus den gleichen staatlichen Fördertöpfen wie die Pflege des Kulturgutes gespiesen wird, ist ein historischer Irrtum. Die Fehlkonstruktion wird vom geplanten Schweizer Kult...weiter
Gerhard Widmer ist Leiter des Institutes for Computational Perception der Johannes Kepler Universität Linz. (Bilder: Codex flores)
Der an der Johannes Kepler Universität in Linz tätige Computerwissenschaftler Gerhard Widmer hat mit empirischen Untersuchungen zu Interpretationen von Pianisten eine Brücke zwischen statistischen Verfahren der Künstlichen Intelligenz ...weiter
Opera viva: Die Regisseurin Klaudia Kadlec, Mitglieder des Zürcher Ensembles und Kinder spielen Verdis «La Forza del Destino».(alle Bilder: Codex flores)
Das Publikum von Opern- und Konzerthäusern wird immer älter. Mit gezielten pädagogischen Programmen wird deshalb versucht, eine Verjüngung der Stammkundschaft zu erreichen. Auch das Opernhaus Zürich hat mehrere Förde...weiter
Orpheus besänftigt die Tiere: Seit jeher wird Musik besondere emotionale Kraft zugeschrieben.
Geht es um die Ausdrucksfähigkeit der Musik, sondern Literaten gerne bedeutungsschwere Aphorismen ab. Unter Musikern gehört es zum guten Ton, sich gedanklicher Arbeit zum Thema zu verweigern. Beides ist bedauerlich, bietet die Musikphilosophie doch möglicherweise den experimentellen Schlüssel zum Verständnis der mens...weiter
Andrea Glorioso, Leiter des Agnula-Projektes, im Codex-flores-Interview.
(Alle Bilder: Codex flores)
In Rahmen des Agnula-Projektes («A GNU/Linux Audio distribution») haben findige und unabhängige Softwaretüftler für Musikanwendungen unentgeltliche und urheberrechtsfreie Software entwickelt. Zuständig für das originelle Unternehmen ist heute der in Florenz tätige...weiter
Die traditionelle Musikästhetik sieht in der Musik einen Mikrokosmos, in dem nach mechanischen Gesetzen akustische Objekte ihre Bahnen ziehen. In Tat und Wahrheit gestaltet sich der Musikraum aber anders...
Mit nichts kann man Musiklexika mehr blamieren als mit der simplen Frage: Was ist...weiter
Das Innere der Burchardi-Kirche in Halberstadt. Im hier nicht einsehbaren rechten Querhaus befindet sich die Orgel, im linken der Blasebalg.
(Alle Bilder: Codex flores)
In Halberstadt, einer Kleinstadt in Sachsen-Anhalt, zwischen Göttingen und Magdeburg, ist ein ungewöhnliches Projekt in Angriff genommen worden: In einer nicht mehr als Sakralraum genutzten, geschichtsträch...weiter
Markneukirchen, Zentrum des «Musicon Valley» (Alle Bilder: Codex flores)
Das sächsische Vogtland an der Grenze zu Tschechien bildete einst das Zentrum der weltweiten Produktion von Musikinstrumenten. Nach einem Jahrhundert des stetigen Niedergangs soll die Region wieder zu ihrer Bestimmung finden. Den Boden dazu legt das 1999 ins Leben gerufene einzigartige Projekt «Musicon Valley», das mittlerweile erste ...weiter
Hans Volker Bolay ist seit 1996 geschäftsführender Vorstand des
Deutschen Zentrums für Musiktherapieforschung in Heidelberg. In dieser Funktion bemüht er sich um eine grundlegende Reform der wissenschaftlichen und therapeutischen Grundlagen der Disziplin. Codex flores hat sich mit dem rührigen Wissenschaftler über die Fortschritte des Faches unterhalten.
Codex flores: Klaus-Ernst Behne, der Präsident der Hochschule für Musik und Theater
Hannover, hat sich vor ei...weiter
Titel von Salonmusikstücken für die höhere Tochter
Das hört sich etwa so an: Herzblättchen, Trotzköpfchen, Lachtäubchen, Plappermäulchen, Zankteufelchen, Schmeichelkätzchen, Goldblondchen, Nesthäckchen . . .
Was zur Not als infantilisierende Kosenamen für ein Kleinkind angehen mag, ist in Wirklichkeit ein Sammlung von Titeln einschlägiger Salonstücke, die um die Jahrhundertwende zum Repertoire der klavierspielenden «höheren Tochter» gehören.
Vom 15. bis 18 April geht an der Universität Graz die erste «Konferenz zur Interdisziplinären Musikwissenschaft» über die Bühne. Der Anlass hat programmatischen, ja fast schon polemischen Charakter, wenn man sich vergegenwärtigt, dass im deutschen Sprachraum den systematischen Fächern bloss Nischen zugestanden werden und das akademische Leben weitgehend von der historischen Schwesterdisziplin beherrscht wird.
Die hiesige Historische Musikwissenschaft äussert sich bevorzugt in deutschsprachigen Fa...weiter
Die Internationale Gesellschaft für Empirische Ästhetik (IAEA) wurde 1965 von einer internationalen Gruppe von Forschern ins Leben gerufen. Heute vereint sie Anthropologen, Psychologen, Semiotiker, Soziologen und zahlreiche weitere Fachleute, die an empirischen Forschungen auf dem Gebiet der Ästhetik interessiert sind. Der an der Universität Oldenburg lehrende Holger Höge ist seit 1985 Generalsekretär der IAEA. Codex flores hat sich mit ihm über die Geschichte und Ziele der Gesellschaft unterhalten.
Keiner spricht gerne darüber; der eine ersäuft sie im Alkohol, der andere im Drogenelend. Und dennoch ist sie es, die dem sensiblen Menschen das Elend ins Bewusstsein schreit: Die Scham, die Kapitulation der menschlichen Würde vor der Erniedrigung.
Wen sie in ihren Klauen hält, der überschreitet die Schwelle zwischen kühler intellektueller Distanz, mit der über das Schicksal zu sprechen möglich ist, und der Überwältigung durch den Schmerz, der schafft sich Ausdruck, im Gestus des wehrlosen Menschen, dessen Lieb...weiter
Compay Segundo (18. November 1907 bis 14. Juli 2003), der Methusalem der legendären kubanischen Soneros
Mit 15 Jahren komponierte er seinen ersten Son, mit 90 wurde er zu einem Weltstar, aufgetreten ist er bis kurz vor seinem Tod: Francisco Repilado alias Compay Segundo hat das Erbe der kubanischen Populärmusik mit Passion in die Gegenwart getragen. Am 14. Juli 2003 ist der alterslose Meister in Havanna 95-jährig einem Nierenversagen erlegen.
Zu Beginn von Werner Herzogs Film «Fitzcarraldo» aus dem Jahr 1982 paddelt Klaus Kinski in der Rolle des Titelhelden Brian Sweeny Fitzcarraldo verzweifelt ans Ufer des Rio Negro. Er will noch einen Blick auf Enrico Caruso werfen, der im Opernhaus von Manaus Verdis «Ernani» gibt. Unter den Belcantoklängen ersteigt die lokale Kautschuk-Aristokratie die geschwungene Vortreppe des aus italienischem Marmor und englischem Gusseisen erbauten Prunkbaus und ein gelangweilter Diener füllt ein Kutschenpferd mit Champagner ab. Kinski und Claudia...weiter
In der Stadt- und Universitätsbibliothek Bern ist unter der Signatur «H. varia 2616» eine Schrift mit seltsamem, umständlichem Titel abgelegt: «In der Schweiz ist das Leben für eine ernste und feinbegabte Klavierkünstlerin ein für sie Schaden bringendes und unwürdiges.»
Beim Namen der Verfasserin, «Alice Severin» handelt es sich offenbar um ein Pseudonym. (Im Kopf der Schrift steht lediglich «A. Severin». Dass das «A» als «Alice» zu lesen ist, kann einer Bibliotheks-Karteikarte entnommen werden.) Wer die Schrift in Wirklichkeit verfasste, ist zu ihrer Zeit jedoch offensichtlich ...weiter
Musik in Goodmans Individuenkalkül
Der Individuenkalkül des Philosophen Nelson Goodmans scheint für formale Beschreibungen musikalischer Strukturen wie geschaffen.
Jubiläen 2010
Frédéric Chopin
Ein paar nützliche Links und Codex-flores-Texte zu Frédéric Chopin
01. 06. 2010 Dossier Kulturpolitik Entwurf einer Bundeskulturpolitik Eine eigenständige Bundes-Kulturpolitik ist unerlässlich. Helvetia muss dazu aber ein paar alte Zöpfe opfern.