Das 1984 von Absolventen verschiedener Schweizer Musikhochschulen gegründete kammerorchesterbasel gehört heute zu den international gefragten Kammerorchestern Europas.
Vor sieben Jahren startete das kammerorchesterbasel zusammen mit Christopher Hogwood und dem Plattenlabel ARTE NOVA ein Projekt, das die Musik der Klassizistischen Moderne neu beleuchten möchte. Die ersten fünf CDs u.a. mit Kompositionen von Strawinsky, Martinu, Honegger, Tippett, Bizet, R. Strauss und Britten wurden von der Fachwelt mit Begeisterung aufgenommen.
Für grosses Aufsehen sorgte im Juni 2004 die konzertante Aufführung von Händels Oper Lotario, die unter der Leitung von Paul Goodwin in Basel und bei den Händelfestspielen in Halle erstmals in vollständiger Form auf dem europäischen Festland zu hören war. Die Serie der Erstaufführungen von Händel-Opern in der Neuedition der Hallischen Händel-Ausgabe wurde im Jahre 2007 mit Riccardo primo und Aufführungen in Paris, Halle und Genf fortgesetzt. Die Barockformation des kammerorchesterbasel profilierte sich mit umjubelten Tourneen u.a. mit Magdalena Kozena, Cecilia Bartoli, David Daniels. Andreas Scholl und Giuliano Carmignola sowie CD-Einspielungen für Sony-BMG mit Angelika Kirchschlager und Marijana Mijanovic.
Im September 2005 kam die erste CD der Gesamteinspielung der Sinfonien Beethovens unter Leitung von Giovanni Antonini auf den CD-Markt. Attila Csampai schrieb in der Zeitschrift FonoForum: "Kann ich aus vollem Herzen als meine Platte des Jahres ausloben!".
Neben Christopher Hogwood arbeitet das Orchester eng mit den Dirigenten Giovanni Antonini, David Stern, Paul McCreesh, Kristjan Järvi und Paul Goodwin zusammen. Konzerte mit Dirigenten und Solisten wie Philippe Herreweghe, Attilio Cremonesi, Ton Koopman, Heinz Holliger, Cecilia Bartoli, Magdalena Kozena, Emma Kirkby, Andreas Scholl, Christian Tetzlaff, Julia Fischer, Daniel Hope, Matthias Goerne, Angelika Kirchschlager, Tabea Zimmermann, Renaud Capuçon, Pieter Wispelwey, Steven Isserlis, Thomas Zehetmair, Giuliano Carmignola, Christophe Coin, Robert Levin, Andreas Staier, Bobby McFerrin, Alexander Lonquich, Maurice Steger, Emmanuel Pahud, Sabine Meyer, Wolfgang Meyer und Reinhold Friedrich wurden von Publikum und Presse enthusiastisch aufgenommen.
Musik in Goodmans Individuenkalkül
Der Individuenkalkül des Philosophen Nelson Goodmans scheint für formale Beschreibungen musikalischer Strukturen wie geschaffen.
Jubiläen 2010
Frédéric Chopin
Ein paar nützliche Links und Codex-flores-Texte zu Frédéric Chopin
01. 06. 2010 Dossier Kulturpolitik Entwurf einer Bundeskulturpolitik Eine eigenständige Bundes-Kulturpolitik ist unerlässlich. Helvetia muss dazu aber ein paar alte Zöpfe opfern.