Das Duo Meduoteran spielt im Rahmen des Davos Festivals in der Davoser Galerie Eule Art Eigenkompositionen. (Bild: Codex flores)
Das Davos Festival - «young artists in concert» ist eine der bedeutendsten Plattformen der Schweiz zur Förderung des musikalischen Nachwuchses. An ihm zeigt sich exemplarisch, wie eng vernetzt und zugleich offen sich die Klassikszene in der Schweiz gestaltet.
Im Pöstli Club, der Disco im Untergrund des Davoser Posthotels, tut sich Erstaunliches: Vor der DJ-Lounge steht ein Kawai-Stutzflügel, präpariert vom Welschschweizer Pianisten Cédric Pescia – nach den Vorgaben des amerikanischen Komponisten John Cage. Graziella Contratto, die Intendantin des Davos Festivals «young artists in concert», begrüsst das Publikum. Cage, kalauert sie munter mit dem Hotelnamen, wäre von der Idee wohl amüsiert gewesen, seine Sonatas and Interludes for Prepared Piano in diesem «postmodernen Ambiente» aus schummrigem Licht, Discokugeln, und alles überragendem ausgestopftem Stierkopf an der Wand aufgeführt zu sehen.
Pescia interpretiert die Cage-Sonaten nicht das erste Mal (er sei, wie er beim gemeinsamen Abendessen mit den Zuhörern vor dem Konzert bemerkt, mit seinem Jahrgang 1976 ja auch nicht mehr das ganz junge Talent). Nach dem Rezital bilden die Zuhörer rund ums Klavier eine Traube, die mutigeren greifen nach kurzem, respektvollem Zögern in die Tasten, neugierig, wie die in die Saiten geklemmten Schrauben und Gummis mit der Klaviermechanik zusammenspielen. Überraschenderweise sind die meisten vom selben Ton am meisten beeindruckt, einem charakteristischen, kurzen «Plop» das in den Sonatas jeweils wirkt, als würde der Melodienzug von einem Prellbock gestoppt.
Zukunftsweisendes in geschichtsträchtiger Umgebung
Der mehrere Jahre mit einem schweren Lungenleiden kämpfende Schweizer Komponist Willy Burkhard verband mit einem jahrelangen Zwangsaufenthalt in Davos zeitlebens traumatische Erinnerungen. Die Rolle der hart an der Mischwaldgrenze in den Bündner Bergen gelegenen Stadt als Sanatorium von Weltruf hat Thomas Mann in seinem Roman «Der Zauberberg» eindrücklich geschildert – die Lektüre lässt auch etwas von Burkhards Martyrium erahnen.
Ironischerweise ist es gerade ihre leidensvolle Vergangenheit als Kurort, welche die Stadt heute zu einem Biotop für kreative Köpfe macht. Nicht wenige der weltgewandten, intellektuellen Familien, die sich im Umfeld der medizinischen Infrastrukturen in dem Ort niedergelassen haben, sind geblieben. Noch heute prägen sie den zugleich beschaulichen und weltoffenen Genius Loci, von dem ja auch das ebenfalls hier angesiedelte World Economic Forum profitiert.
Ein idealer Nährboden also für ein Festival, das jungen Musiktalenten in familiärer Umgebung Raum zur Präsentation des eigenen Könnens und zu zwanglosen Begegnungen mit Publikum und Gleichgesinnten bietet und heuer bereits seine 24. Auflage erlebt. Tatsächlich schafft es «young artists in concert», mit dem Minderheitenprogramm Kammermusik, teils kühner Programmierung Neuer Musik und gänzlich ohne die grossen Stars sein Publikum immer aufs Neue zu finden und zu begeistern.
Labor für hochkarätige Kammermusik-Interpretationen
Trotz der ungezwungenen Atmosphäre, der mutigen Werkwahl und des Gelegenheits-Charakters mancher seiner Spielorte ist das Davos Festival aber keine Alternativ-Veranstaltung; vielmehr dient es als eine Art Durchlauferhitzer für das Establishment der Schweizer Klassikszene. Der Gründer Michael Häfliger ist als aktueller Intendant des Lucerne Festival heute so etwas wie der Grosse Zampano der eidgenössischen Branchen-Impresarios, Graziella Contrattos Vorgänger Thomas Demenga ein international etablierter Cellist und Komponist.
Die gegenwärtige Leiterin, die sich selbst als Vermittlerin sieht, ist überdies Stiftungsrätin im Bereich Musik der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia; sie leitete bis vor Kurzem das Orchestre des Pays de Savoie - als erste Frau Frankreichs in einer derartigen Position. Mit der Credit Suisse hat das Festival darüber hinaus einen Schlüsselpartner in Sachen Sponsoring aus den Machtzentren der helvetischen Finanzindustrie.
Michael Häfliger gehört noch immer zum Stiftungsrat und besucht auch immer noch jedes Jahr Konzerte. Und selbst wenn, wie Graziella Contratto im Gespräch mit Codex flores betont, die Programmierung und die Pirsch nach jungen Talenten zwischen ihr und dem Gründervater des Anlasses nicht abgesprochen wird, tauscht man sich nach jedem Festival aus und empfiehlt sich gegenseitig die spannendsten Nachwuchstalente weiter. Und neben Kollegen wie Häfliger oder dem Chef des Verbier-Festivals (und kurze Zeit kreativem Leiter der Deutschen Grammophon) Martin Engström dürften sich in Davos auch andere Talentscouts immer wieder mal unter die Zuhörer mischen.
Die eigentliche Seele des Davoser Publikums, insgesamt jährlich zwischen fünf- und fünfeinhalbtausend Musikbegeisterte, bilden aber in Ehren ergraute Damen, die Freude daran zu haben scheinen, den künftigen Nachwuchs heranwachsen zu sehen und dessen Werdegang auch später mitzuverfolgen. Sie freuen sich daran, ohne sich selber als eigentliches Ereignis zu inszenieren, wie dies das Glamour-Publikum andernorts gerne tut. Man kommt mit ihnen leicht ins Gespräch und stellt einmal mehr fest, dass sie im Kulturbetrieb eine oft unter- und zu Unrecht geringgeschätzte Grösse darstellen. In Sachen Stil und Programmierung pflegen sie eine wache Kultur des Lebens und Lebenlassens. In Davos schwärmen sie speziell vom unprätentiösen Ambiente und den Konzerten in den Kirchen des Ortes oder auf der Schatzalp, die meist mit einer kleinen oder grösseren Wanderung verbunden sind und Natur- und Musikerlebnis zwanglos verbinden.
Eine Besucherin aus der Nähe von Köln schwärmt während eines Festival-Freiluft-Konzertes im Kurpark vom Schubert-Abend («Schöne Müllerin») des Baritons Christian Immler im Kongresszentrum, während die ukrainische Bandura-Spielerin Zoryana Mazko mit Beethoven- und Léhar-Liedern ihr Herz verströmt. Das gerade sechs Monate alte Töchterchen der Intendantin wird derweil am Rande des Geschehens von den Mitgliedern eines Streichquartettes mit einem Plüschkater beglückt. Die Bandura übrigens ist eine hierzulande praktisch unbekannte Lautenzither. Ihre Adepten wurden während der kommunistischen Herrschaft in der Sowjetunion brutal verfolgt und ermordet – das Instrument ist Ausdruck nationalistischen Selbstbewusstseins.
Den Dingen in ungezwungener Atmosphäre Zeit gelassen
Viele der Ensembles und Künstler absolvieren am Festival mehrere Auftritte mit unterschiedlichen Programmen. Im Kurpark etwa spielen auch das spanische Cuarteto Quiroga und das russische Atrium Quartett, die beide zwei Abende zuvor bereits im Wartsaal des Bahnhofs Davos-Platz, in dem es während der Konzerte empfindlich warm werden kann, ein Haydn-Programm mitgeprägt haben. In der Halle ist im Jahr zuvor anlässlich des Festivals Bruckner 7. Sinfonie in Hanns Eislers Bearbeitung für Kammerorchester erklungen.
Das Davos Festival kennt seit seinen Anfängen die Institution des Composer in residence, die mittlerweile bei derartigen Anlässen und bei zahlreichen unabhängigen Ensembles Verbreitung gefunden hat. Die Davoser Gastkomponisten amten für die Nachwuchskräfte als Coaches bei der Erarbeitung ihrer eigenen Kammermusik-Werke. Das Festival macht da keine ästhetische Konzessionen. Viele der Geladenen vertreten eine kompromisslose, kaum mehrheitsfähige Ästhetik. Man werfe bloss einmal einen Blick auf die Liste der vergangenen Jahre: Heinz Holliger (1999) Thomas Demenga (2000), Jürg Wyttenbach (2001), Dieter Ammann (2003), Thomas Larcher (2005), Erik Ona (2006), Wolfgang Rihm (2007), Erkki-Sven Tüür (2008)...
Auch der diesjährige Festivalkomponist verlangt seinem Publikum mit radikalen Klangwelten einiges ab: Der Tonschöpfer Deqing Wen verkörpert eine neue Generation chinesischer Künstler, die ihre eigene Kultur auf radikale, sperrige Art reflektieren und dabei souverän sowohl auf östliche wie westliche Techniken zurückgreifen.
Zusätzlich zum eigentlichen Hauskomponisten lädt Davos aber auch den Nachwuchs ein. Die «young composer» sind heuer die in Paris lebende mondän auftretende Chinesin Yu Tao und der bodenständige Walliser Andreas Zurbriggen. Neben den Komponisten ist überdies ein Nachwuchsensemble der zeitgenössischen Musik vor Ort. Heuer ist es das Ensemble Laboratorium; es hat seine Wurzeln in der Lucerne Festival Academy.
Zwischen Bankensponsor und Kulturstiftung des Bundes
Das Davoser Festival verfügt über ein relativ bescheidenes Gesamtbudget von rund 600'000 Franken; unverzichtbarer Partner für das zweiwöchige Festival ist die Credit Suisse, dies schon seit über zwanzig Jahren. Die Zusammenarbeit gestaltet sich, wie die Intendantin versichert, frei von Erwartungsdruck oder künstlerischer Einschränkung. Vertreter des Kultursponsorings der Bank nehmen regelmässig als Zuhörer am Festival teil, für diverse Kundschaft der Bank veranstaltet das Festival spezielle Anlässe, oder es lädt spezifische Klientengruppen zu öffentlichen Veranstaltungen ein.
Mit dem Ertrag der Billettverkäufe fürs Festival wird laut der Geschäftsführerin rund ein Fünftel des Budgets abgedeckt. Daneben wird der Anlass von Sponsoren und Gönnern wie den Freunden des Davos Festivals, Stadt, Landschaft und Kanton sowie den lokalen Hotels, aber auch Stiftungen wie Artephila, Aventis, Boner oder Landis & Gyr gespiesen – den üblichen Verdächtigen eben.
Auch die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia leistet einen (relativ bescheidenen) Beitrag. Sie unterstützt jährlich ein bestimmtes Projekt, eine Installation oder eine Uraufführung, mit 5000 bis 8000 Franken. Der Zustupf entbehrt angesichts des Pro-Helvetia-Amtes der Intendantin nicht einer gewissen Delikatesse. Liegt da nicht ein Interessenskonflikt vor? Graziella Contratto verweist darauf, dass in einem Land von der Grösse der Schweiz derartige Überschneidungen naturgemäss nicht zu vermeiden sind (in der dem Bundesamt für Kultur angegliederten Filmförderung wird das Thema gegenwärtig ja mit deutlich härteren Bandagen abgehandelt – da ist die Frage, ob gewisse Produzenten oder Projekte bevorteilt werden, zur Zeit Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen).
Graziella Contratto gibt sich überzeugt davon, dass im Dunstkreis der Pro Helvetia keine Insiderkreise eigene Seilschaften bevorzugten – nachprüfen lasse sich dies ja auch, weil die Liste der geförderten Projekte und die gesprochenen Beiträge öffentlich einsehbar seien. Sie etwa habe dieses Jahr sogar bewusst darauf verzichtet, für das Engagement Deqing Wens um Unterstützung nachzusuchen. Zudem kämen die bislang bewilligten Pro-Helvetia-Gelder ja nicht ihr (etwa in Form eines Lohnbestandteils), sondern genau definierten Projekten des Festivals zugute. Da die Arbeitsgruppe, in der sie Einsitz habe, nur über Gesuche entscheide, die Beiträge über 20'000 Franken beträfen, seien die Anfragen des eigenen Festivals auch nicht bis zu ihr als Stiftungsrätin weitergereicht worden. Für die Fälle von Interessenskonflikten habe die Stiftung zudem Befangenheitsregeln, die ständig neu überprüft würden (siehe dazu auch diesen Dossiertext).
«Nomaden» machen im Höhenkurort Halt
Weil das Davoser Kongresszentrum zur Zeit renoviert wird, ist das Festival gezwungen, stärker auf alternative Spielorte auszuweichen. Nicht zuletzt deshalb haben die Intendantin und die Geschäftsführerin für die diesjährige Auflage das Motto «Nomaden» gewählt. So findet ein Rezital des Duos Meduoteran, bestehend aus dem türkischen Lautenspieler Taylan Arikan – er spielt die türkische Baglama – und dem serbischen Akkordeonisten Srdjan Vukašinović, in einer Kunstgalerie namens «Eule Art» statt. Zwischen dekorativen Tableaus wächst da unter den Händen der beiden eine fein ziselierte, virtuose und energiegeladene Klangwelt von einer Sensibilität, wie man sie von den CD-Produktionen des Edellabels ECM her kennt (bei dem der Ex-Intendant Thomas Demenga übrigens auch vertreten ist). Die Meduoteran-Eigenkompositionen haben fantasievolle Namen (Nikolo Le, Horon, Pontos, Nilofer et cetera), die allerdings, wie die beiden nüchtern erklären, nichts bedeuten, sondern bloss als sprachliche Etiketten dienen. Auch Taylan Arikan hat am Festival mehrere Auftritte. Für ein Konzert unter dem Motto «Janitscharen vor Wien» stellt er Barockmusik aus der Zeit der Türkenbelagerung Wiens türkische Klänge gegenüber.
Das Davos Festival exponiert sich, gerade auch wegen solcher Konzertorte und Programme, in der aktuellen Debatte, wie viel Eventcharakter ein Kulturanlass haben darf, kann, soll oder muss und wie sehr man mit dem urmenschlichen Bedürfnis danach, etwas mehr oder weniger Aufregendes zu erleben, spielen soll. Mit Blick auf Davos handelt es sich dabei allerdings eher um eine Phantomdiskussion, denn alleine die Programmierung und die Wahl der Künstler bürgt schon dafür, dass die Musik und nicht irgendwelche Spielarten dessen im Zentrum steht, was die frühere Zürcher Stadträtin Ursula Koch einst so sprechend mit «Sauglattismus» bezeichnet hat. Selbst bei einem Konzert auf der Schatzalp, das die Zuhörer in Liegestühlen mitverfolgen, geht es ausschliesslich um die Musik. Konzertformen werden hier in der entspannten Art angegangen, die eher der Gruppe der angelsächsischen Feriengäste – in Davos eine starke Minderheit – entspricht, als den etwas verkorksten kulturphilosophischen Ansprüchen kontinentaler Intelligenzija.
Ein Spiegel dieser Auseinandersetzung ist die Art, in der sich das Gesicht der Kulturförderung, auch bei der Pro Helvetia, ändert. Von den Kulturschaffenden wird zunehmend erwartet, sich auf Methoden der (kurzfristigen) Wirkungs- und Qualitätskontrolle und Kompetenzen in der Eigenvermarktung einzulassen. Die mehr und mehr standardisierten, dafür immer transparenteren Förderbedingungen, räumt Graziella Contratto ein, machen die Hürden für «Mansardenkünstler» mit möglicherweise originellen Ideen, aber wenig professionellem Selbstorganisationsgrad auf Bundesebene höher, schaffen aber auch mehr Gerechtigkeit.
Pro Helvetia konfrontiert die Gesuchsteller heute mit einheitlichen Bedingungen. «Förderabonnements», die spezielle Pflege bevorzugter Künstler, wie sie der Kulturstiftung früher gerne vorgeworfen wurde, gebe es heute nicht mehr, meint die Davoser Intendantin, wenn es sie denn je wirklich gegeben habe. Dafür könne beobachtet werden, dass es einigen Künstlern besser gelinge, sich in den Förderbedingungen zurecht zu finden als andern. Es gebe halt geschicktere Bewerber und weniger geschickte, und dies entscheide auch über den Erfolg einer Eingabe. Es lohne sich also, die Förderbedingungen genau zu studieren.
Friedliche Koexistenz mit lokalem Kulturleben
Der Davoser Kurpark ist auch Schauplatz der örtlichen 1. Augustfeier, die in der Festivalzeit stattfindet, inklusive Klangfeuerwerk, Lampionumzug, Gratis-Gerstensuppe und einem Auftritt des Baritons Tobias Hächler, der am Festival Mahlers «Lieder eines fahrenden Gesellen» in Schönbergs Fassung für Kammerensemble interpretiert – in einem Konzert, in dem auch Werke zeitgenössischer Komponistinnen und Komponisten wie Rebecca Saunders, Mauricio Kagel und Francesc Prat erklingen. Am Nationalfeiertag lässt Hächler zusammen mit der Musikgesellschaft Davos die Nationalhymne erschallen.
Im Anschluss an die Feier gibt's eine Gratis-Freiluftvorstellung des Schweizer Erfolgsfilms «Nomad's Land». Im Trailer erzählt eine sonore Stimme aus dem Off: «Mein Studium kaum abgeschlossen, möchte ich dieselbe Reise machen, die Nicolas Bouvier vor 50 Jahren von Genf nach Sri Lanka geführt hat. Ich verliess die Schweiz, weil sie wollten, dass ich etwas werde, meinen Platz einnehme. Ich gestehe mit den Nomaden so weit gereist zu sein, weil es keinen Platz mehr gibt für sie. Ich habe mich noch nie so zu Hause gefühlt.» Passt ja perfekt. Sei aber Zufall, meint eine leicht verblüffte Festival-Geschäftsführerin auf die Frage, ob man das angesichts des aktuellen Festival-Mottos abgesprochen habe. Bei in sich stimmigen Anlässen fügt sich halt immer alles irgendwie zu einem Ganzen.
Musik in Goodmans Individuenkalkül
Der Individuenkalkül des Philosophen Nelson Goodmans scheint für formale Beschreibungen musikalischer Strukturen wie geschaffen.
Jubiläen 2010
Frédéric Chopin
Ein paar nützliche Links und Codex-flores-Texte zu Frédéric Chopin
01. 06. 2010 Dossier Kulturpolitik Entwurf einer Bundeskulturpolitik Eine eigenständige Bundes-Kulturpolitik ist unerlässlich. Helvetia muss dazu aber ein paar alte Zöpfe opfern.