02.09.2010 Abschied Frickes aus Washingtons Konzertleben Der deutsche Dirigent Heinz Fricke, 1961 bis 1992 Generalmusikdirektor der Deutschen Staatsoper in Berlin und seit 18 Jahren Leiter der Washington National Opera und des Kennedy Center Opera House Orchestra, tritt ab.weiter...
02.09.2010 Ryanair soll reisende Geiger schikanieren Das neueste Kapitel im Endlosdrama «Musiker unterwegs»: Die Fluggesellschaft Ryanair verlangt von Geigern happige Transportzuschläge, obwohl deren Instrumente problemlos in die Gepäckfächer passen. weiter...
02.09.2010 Sony Partner des Wiener Neujahrskonzertes Die letzten Jahre hat Decca die Tonträger zum Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker produziert. Ab 2012 übernimmt wieder Sony Classical die Aufgabe. Die Japaner bestätigen damit ihre Fokussierung auf populäre Events und Künstler der Klassikbranche. weiter...
Kritiken
01.09.2010 Tomatitos «Sonanta Suite»
Der Flamenco hat den Ruf einer ursprünglich hermetischen Kunst, einer Art Geheimritual der andalusischen Halbwelten. Zwar hat er Formen aus seiner musikalischen Umgebung aufgesogen. Anders als ähnliche schwerblütige Volkskunstformen wie der Klezmer der jüdischen Musiker oder der argentinische Tango hat er sich aber kaum in kosmopolitischer Art mit Fremdem verbunden. Vieles von dem, was spanisches Lokalkolorit in bürgerlichen Orchesterwerken ausmacht, entstammt denn auch nicht eigentlich dem Flamenco, sondern der allgemeinen spanischen Folklore. Die ungeraden, auf arabische Einflüsse zurückgehenden Zwölfer-Rhythmen des Flamenco und der hoch expressive Gesang bieten wenig Andockstellen für die europäische Orchestermusik.
Die instrumentale Seele des Flamenco ist unzweifelhaft die Gitarre. Die wohl populärste iberische Suite für das Zupfinstrument und Orchester ist die «Fantasía para un gentilhombre» von Joaquin Rodrigo, dem Komponisten des noch ungl...
David Philip Hefti in seinem Zürcher Domizil. (Bilder: Codex flores)
Der 1975 geborene David Philip Hefti ist einer der meistgefragten Schweizer Komponisten seiner Generation. Im Codex-flores-Interview gibt er Auskunft über sein künstlerisches Selbstverständnis und die Realitäten des heutigen Musikbetriebs.
Codex flores: Wie ist Komponieren heute noch möglich, wo in der Musik schon alles gesagt zu sein scheint? David Philip Hefti: Das ist eine Frage, die jeden Komponisten stark beschäftigt. Vermutlich ist es sogar die Frage schlechthin. Ich habe einen Weg beschritten, der zu einer eigenständigen Sprache geführt hat, ohne die Traditionen zu verleugnen – allerdings auch ohne sie zu zitieren. ... den ganzen Text lesen...
Musik in Goodmans Individuenkalkül
Der Individuenkalkül des Philosophen Nelson Goodmans scheint für formale Beschreibungen musikalischer Strukturen wie geschaffen.
Jubiläen 2010
Frédéric Chopin
Ein paar nützliche Links und Codex-flores-Texte zu Frédéric Chopin
01. 06. 2010 Dossier Kulturpolitik Entwurf einer Bundeskulturpolitik Eine eigenständige Bundes-Kulturpolitik ist unerlässlich. Helvetia muss dazu aber ein paar alte Zöpfe opfern.